Original rahmengenähte Schuhe, haltbar, formbeständig und strapazierfähig
Sie suchen ein modernes Schuhwerk formschön, stabil und langlebig?
Entscheiden Sie sich für Zwie- oder Rahmen genähte Schuhe.
Erfunden wurde der zwiegenähte Schuh in den Alpen. Die Bergbauern und Waldarbeiter waren auf haltbares und trittsicheres Schuhwerk besonders angewiesen. Auf Geröll und Gestein, in Astwerk ebenso wie auf steilen Almwiesen, bei Sonne, Regen und Schnee waren und sind bis heute die Schuhe weitaus höheren Belastungen ausgesetzt, als anderswo.
Der so genannte Haferl-Schuh ist wohl der bekannteste Zwiegenähte und hat heute geradezu Kultstatus in der Trachten-Mode.
Die Herstellung Rahmen genähter Schuhe ist aufwändig und wird für hochwertige Fußbekleidung verwendet. Ausgesuchtes Leder mit besten Trageeigenschaften bringt die Vorteile des”Rahmengenähten” voll zur Geltung.
Bei einem zwiegenähten Schuh wird zunächst der Schaft mit der Brandsohle vernäht. Dazu dient eine Einstechnaht. Anders, als bei den “Durchgenähten” werden mit dieser Einstechnaht nicht nur Oberleder und Sohle miteinander verbunden. Diese Naht verbindet zusätzlich ein Leder - nämlich den späteren Rahmen - mit Schaft und Brandsohle. Im weiteren Verlauf der Herstellung bildet sich aus der Unterkante des Schaftes und dem “Rahmen” ein Winkel. Eine zweite Naht - daher der Name “Zwiegenäht” - verbindet beide mit einer Zwischensohle. Träger der Laufsohle ist also nicht die Brandsohle, die Sohle, auf der der Fuß steht, sondern eben diese Zwischensohle.
So entsteht ein besonders robuster und formbeständiger Schuh. Dieses Schuhwerk ist in hohem Maße strapazierbar.
Äußeres Kennzeichen für einen zwiegenähten Schuh ist die nach außen gearbeitete genähte Verbindung von Oberleder und Rahmen. Das Prädikat “Original zwiegenäht” dürfen nur Schuhe tragen, bei denen Schuhfutter, Oberleder und Rahmen an der Brandsohle angenäht sind.
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